3. Dezember 2023

Der Tag der Rechenschaft kommt

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Denn [es ist] wie ein Mensch, der, als er ins Ausland reisen wollte, seine Knechte rief und ihnen seine Habe übergab. Und er gab einem fünf Talente, einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit. Dann reist er ins Ausland. Sogleich ging der Empfänger der fünf Talente hin und handelte mit ihnen und gewann fünf weitere [Talente]. Ebenso gewann auch, der zwei [empfangen hatte], weitere zwei. Der Empfänger des einen hingegen ging hin, grub in der Erde und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kommt der Herr jener Knechte und hält Abrechnung mit ihnen. Und der Empfänger der fünf Talente trat heran und brachte fünf weitere Talente und sagte dazu: Herr, fünf Talente übergabst du mir. Schau, fünf weitere Talente habe ich gewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Gut [gemacht], du guter und treuer Knecht! Über Weniges warst du treu, über Vieles will ich dich setzen. Komm herein zum Freudenmahl deines Herrn! Auch der Empfänger der zwei Talente trat heran und sagte: Herr, zwei Talente übergabst du mir; schau, weitere zwei Talente habe ich zu ihnen gewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Gut [gemacht], du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles will ich dich setzen. Komm herein zum Freudenmahl deines Herrn! Auch der das eine Talent empfangen hatte, trat heran und sagte: Herr, ich habe dich kennengelernt: Du bist ein harter Mensch: Du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast. Von Furcht befallen, ging ich hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier, [da] hast du das Deine! Da antwortete ihm der Herr: Böser und fauler Knecht! Du wusstest, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Also hättest du mein Geld bei den Wechslern anlegen sollen, und bei meinem Kommen hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten. Nehmt ihm also das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Jedem, der hat, wird nämlich gegeben werden, und er wird im Überfluss haben. Wer aber nicht hat, dem wird auch genommen werden, was er hat. Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste Finsternis. Dort wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
Matthäus 25,14-30 (ESB)
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