12. April 2020

Lass dich von der Freude und Hoffnung der Auferstehung anstecken

Predigt abonnieren

Ich tue euch kund, Brüder, die Heilsbotschaft, die ich euch als Heilsbotschaft verkündet habe, die ihr auch angenommen habt, in der ihr auch steht, durch welche ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet am Wort, das ich euch als Heilsbotschaft verkündete, außer ihr seid umsonst gläubig geworden. Ich habe euch als Erstes überliefert, was auch ich empfangen hatte, dass Christus für unsere Sünden starb nach den Schriften, dass er begraben wurde, und dass er am dritten Tag [auf] erweckt worden ist nach den Schriften, und dass er Kephas erschien, dann den Zwölf, darauf erschien er über fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die Mehrzahl bis heute bleibt, einige jedoch entschlafen sind. Dann erschien er Jakobus, dann allen Aposteln. Zuletzt von allen, gleich der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir. Denn ich bin der Letzte von den Aposteln, der ich nicht genug bin, Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgte. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade zu mir war nicht umsonst, sondern ich arbeitete ausgiebiger als sie alle, doch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir [war]. Ob also ich oder jene, so verkündigen wir, und so seid ihr gläubig geworden. Wenn aber [der] Gesalbte verkündigt wird, dass er aus den Toten [auf] erweckt worden ist, wie sagen da einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gibt? Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch [der] Gesalbte nicht [auf] erweckt worden. Wenn aber [der] Gesalbte nicht [auf] erweckt worden ist, ist unsere Verkündigung leer, leer aber auch euer Glaube. Und wir werden als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir gegen Gott aussagten, dass er den Gesalbten [auf] erweckte, den er nicht [auf] erweckte, wenn doch Tote nicht [auf] erweckt werden. Denn wenn Tote nicht [auf] erweckt werden, ist auch [der] Gesalbte nicht [auf] erweckt worden. Ist aber [der] Gesalbte nicht [auf] erweckt, ist euer Glaube nichtig: Ihr seid noch in euren Sünden. Also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir allein in diesem Leben auf [den] Gesalbten Hoffende sind, sind wir erbarmenswerter als alle Menschen. Jetzt ist aber [der] Gesalbte aus [den] Toten [auf] erweckt worden als Erstling der Entschlafenen. Denn da durch einen Menschen der Tod [ist], [ist] auch durch einen Menschen [die] Auferstehung [der] Toten. Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Gesalbten alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in der eigenen Ordnung: Als Erstling [der] Gesalbte, dann die des Gesalbten [sind] bei seiner Ankunft, dann das Ende, sobald er die Königsherrschaft dem Gott und Vater übergibt, wenn er alle Herrschaft und alle Vollmacht und Kraft außer Wirksamkeit gesetzt hat, denn er muss König sein bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod außer Wirksamkeit gesetzt. Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen« [Ps 8,7]. Wenn er aber sagt: Alles ist unterworfen, so ist offenkundig, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm alles unterworfen worden ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen werden, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei. Oder was werden sonst die für die Toten Getauften tun? Wenn überhaupt Tote nicht [auf] erweckt werden, was lassen sie sich auch für die Toten taufen? Und warum begeben wir uns jede Stunde in Gefahr? Täglich sterbe ich, so gewiss, ⌜Brüder⌝, [mein] Rühmen über euch ist, das ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe. Wenn ich, nach Menschenweise, in Ephesus mit Wildtieren gekämpft habe, was wäre der Nutzen für mich gewesen? Wenn Tote nicht [auf] erweckt werden, »lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir« [Jes 22,13]. Lasst euch nicht irreführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Gewohnheiten. Ernüchtert in rechter Weise und sündigt nicht, denn einige haben keine Gotteserkenntnis. Zur Beschämung sage ich [es] euch. Aber, wird einer sagen: Wie werden die Toten [auf] erweckt? Mit was für einem Leib kommen sie? Unverständiger! Was du säst, wird nicht lebendig gemacht, wenn es nicht stirbt. Und was du säst: Nicht den zu werdenden Leib säst du, sondern ein nacktes Korn, etwa vom Weizen oder eines von den übrigen [Körnern]. Doch Gott gibt ihm einen Leib, so wie er es gewollt hat, und einem jeden der Samen einen eigenen Leib. Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch, sondern ein anderes ist das der Menschen, ein anderes das Fleisch der Haustiere, ein anderes das Fleisch der Vögel, ein anderes das der Fische. Und [da sind] himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere [ist] die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen. Eine andere [ist] die Herrlichkeit der Sonne und eine andere die Herrlichkeit des Mondes und eine andere die Herrlichkeit der Sterne, denn Stern unterscheidet sich von Stern an Herrlichkeit. So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verderblichkeit, es wird [auf] erweckt in Unverderblichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird [auf] erweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird [auf] erweckt in Kraft. Es wird gesät ein seelischer Leib, es wird [auf] erweckt ein geistlicher Leib. ⌜Wenn es einen seelischen Leib gibt, gibt es auch einen geistlichen.⌝ So ist auch geschrieben: »Der erste Mensch, Adam, wurde zur lebenden Seele« [1Mo 2,7], der letzte Adam zum Leben schaffenden Geist. Das Geistliche [war] jedoch nicht zuerst, sondern das Seelische, dann das Geistliche. Der erste Mensch [war] aus der Erde, ein Staubgemachter, der zweite Mensch aus dem Himmel. Welcherart der Staubgemachte [ist], solcherart [sind] auch die Staubgemachten, und welcherart der Himmlische [ist], solcherart sind auch die Himmlischen. Und so wie wir das Bild des Staubgemachten trugen, ⌜werden⌝ wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Dies aber sage ich, Brüder: Fleisch und Blut können die Königsherrschaft Gottes nicht erben, noch erbt die Verderblichkeit die Unverderblichkeit. Da! Ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, aber alle werden verwandelt werden. In einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune, denn posaunen wird es, und die Toten werden [auf] erweckt werden als Unverderbliche, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verderbliche muss Unverderblichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit. Wenn aber dieses Verderbliche Unverderblichkeit anzieht und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird das geschriebene Wort geschehen: »Verschlungen wurde der Tod in Sieg« [Jes 25,8]. »Wo, Tod, [ist] dein Sieg? Wo, Tod, [ist] dein Stachel?« [Hos 13,14]. Der Stachel des Todes ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist aber das Gesetz. Aber dem uns durch unseren Herrn Jesus, den Gesalbten, Sieg gebenden Gott sei Dank! Daher, meine geliebten Brüder, werdet fest, unverrückbar, allezeit zunehmend im Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn.
1. Korinther 15 (ESB)

Unsere Predigten erscheinen nach und nach auch zum Nachlesen. Dieser Text folgt bald.

×