20. Dezember 2020

Ein gestimmtes Herz für Weihnachten

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Und ihm war vom Heiligen Geist der Ausspruch gegeben geworden, dass er den Tod nicht sehen werde, ehe er den Gesalbten des Herrn gesehen habe. Und er kam durch den Geist in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm nach dem Brauch des Gesetzes zu tun, da nahm auch er es in seine Arme und lobte Gott, und er sagte: Jetzt entlässt du deinen Knecht, Herrscher, nach deinem Wort, in Frieden, denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast vor dem Angesicht aller Völker: ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel. Und ⌜sein Vater⌝ und seine Mutter waren verwundert über die Dinge, die von ihm geredet wurden. Und Simeon segnete sie, und er sagte zu Maria, seiner Mutter: Schau, dieser ist bestimmt zum Fallen und Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – auch durch deine eigene Seele wird ein Schwert fahren –, damit aus vielen Herzen die Überlegungen aufgedeckt werden. Und da war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamm Ascher. Diese war an Tagen weit vorgerückt, hatte seit ihrer Jungfrauschaft sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt. Und sie war eine Witwe ⌜von etwa vierundachtzig Jahren⌝, die nicht vom Tempel wich, wobei sie Nacht und Tag [Gott] mit Fasten und Beten diente. Zu dieser Stunde trat auch sie hinzu, pries den Herrn und redete [immer wieder] von ihm zu allen, ⌜die auf die Erlösung Jerusalems warteten⌝. Und als sie alles gemäß dem Gesetz des Herrn beendet hatten, kehrten sie zurück nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth. Und das Kind wuchs und ⌜erstarkte⌝, wobei es erfüllt war mit Weisheit, und Gottes Gnade war auf ihm. Und seine Eltern zogen alljährlich zum Passahfest nach Jerusalem. Und als er zwölf Jahre alt war, waren sie nach der Sitte des Festes hinaufgezogen nach Jerusalem. Und als sie die Tage vollendet hatten, blieb der Knabe Jesus, während sie zurückreisten, in Jerusalem zurück. Und seine Eltern merkten es nicht. Da sie aber meinten, er sei unter der Reisegemeinschaft, gingen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück, um ihn [dort] zu suchen. Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel, wie er inmitten der Lehrer saß, ihnen zuhörte und sie befragte. Alle, die ihn hörten, waren außer sich über seine Einsicht und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, waren sie bestürzt. Und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, warum hast du auf diese Weise an uns gehandelt? Schau, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sagte zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in den Dingen meines Vaters sein muss? Doch diese verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete. Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth. Und er blieb ihnen untergeordnet. Und seine Mutter behielt alle diese Geschehnisse in ihrem Herzen. Und Jesus schritt voran in der Weisheit und Körpergröße, sowie in der Gnade bei Gott und Menschen.
Lukas 2,26-52 (ESB)
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