2. Februar 2025

Geld und Geben: Sorge aus für alle Zeit

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Er sagte auch zu den Jüngern: Es war ein reicher Mann, der einen Verwalter hatte. Und dieser wurde bei ihm angeschuldigt, er verschleudere seinen Besitz. Und er rief ihn und sagte zu ihm: Was höre ich [da] über dich? Leg Rechnung ab von deiner Verwaltung, denn du kannst nicht mehr Verwalter sein. Da sagte sich der Verwalter: Was soll ich tun, da mein Herr mir die Verwaltung wegnimmt? Zu graben vermag ich nicht, zu betteln schäme ich mich. Ich weiß, was ich tun soll, damit sie mich, dann, wenn ich aus der Verwaltung abgesetzt bin, in ihre Häuser aufnehmen. Und als er die Schuldner seines Herrn herbeigerufen hatte, sagte er zum ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Der sagte: Hundert Bat Öl. Und er sagte zu ihm: Nimm deine [Schuld] schrift, setz dich hin und schreib schnell fünfzig! Dann sagte er zu einem anderen: Und du, wie viel bist du schuldig? Der sagte: Hundert Kor Weizen. Er sagt zu ihm: Nimm deine [Schuld] schrift und schreib achtzig. Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte – denn die Söhne dieser Welt sind klüger als die Söhne des Lichts gegenüber ihrem eigenen Geschlecht. Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit man euch, wenn der aufhört, aufnehme in die ewigen Hütten. Wer im Kleinsten treu ist, ist auch im Großen treu, und wer im Kleinsten ungerecht ist, ist auch im Großen ungerecht. Wenn ihr also mit dem ungerechten Mammon nicht treu wart, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen? Und wenn ihr mit fremdem [Gut] nicht treu wart, wer wird euch euer eigenes geben? Kein Hausknecht kann zwei Herren dienen: Denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Auch die Pharisäer, die geldliebend waren, hörten das alles mit, und sie rümpften die Nase über ihn. Und er sagte zu ihnen: Ihr seid [es], die vor den Menschen sich selbst für gerecht erklären, doch Gott kennt eure Herzen, denn was unter den Menschen hoch ist, ist ein Gräuel vor Gott.
Lukas 16,1-15 (ESB)
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