16. Oktober 2022

Irren ist menschlich, vergeben ist …?

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Er sagte zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass Anstöße nicht kommen; wehe aber dem, durch den sie kommen! Es wäre für den besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde, als dass er einem dieser Kleinen Anstöße bereitete! Habt acht auf euch selbst! Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht, und wenn er es bereut, vergib ihm. Und wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigt und siebenmal zu dir umkehrt und sagt: Ich bereue es, sollst du ihm vergeben. Und die Apostel sagten zum Herrn: Gib uns mehr Glauben! Der Herr aber sagte: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Werde entwurzelt und ins Meer gepflanzt! Und er würde euch gehorchen. Wer von euch, der einen Knecht hat, der pflügt oder weidet, wird zu ihm, wenn er vom Feld hereinkommt, sagen: Komm her und leg dich gleich [zu Tisch]? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach bereit, was ich zu Abend essen soll, gürte dich und diene mir [solange], bis ich gegessen und getrunken habe, und danach magst auch du essen und trinken? Dankt er etwa dem Knecht dafür, dass er getan hat, was befohlen [war]? So auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, sagt: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.
Lukas 17,1-10 (ESB)
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