26. Dezember 2021

Jesus kam unscheinbar aber als Retter für die ganze Welt

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Als Jesus in Bethlehem in Judäa geboren worden war, in den Tagen des Königs Herodes – Seht! Weise kamen vom Aufgang [der Sonne] nach Jerusalem, wobei sie sagten: Wo ist der [neu] geborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern beim Aufgehen gesehen, und wir sind angekommen, um ihm zu huldigen. Als der König Herodes das hörte, wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm. Und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Gesalbte geboren werden sollte, und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa. Denn so ist es geschrieben durch den Propheten: »Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Führern Judas; denn aus dir wird hervorkommen ein Führer, der meinem Volk Israel Hirte sein wird.« [Mi 5,1.3; vgl. 2Sam 5,2; 1Chr 11,2] Daraufhin, indem er die Weisen heimlich zu sich rief, erkundete sich Herodes genau von ihnen die Zeit, wann der Stern erschienen war. Und als er sie nach Bethlehem schickte, sagte er: Zieht hin und forscht mit Sorgfalt nach dem Kind. Sobald ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hinkomme und ihm huldige. Als sie den König gehört hatten, zogen sie los. Und da! Der Stern, den sie beim Aufgehen gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er, angekommen, oben über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. Und als sie ins Haus eintraten, fanden sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und indem sie niederfielen, beteten sie es an. Und sie taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gaben dar: Gold und Weihrauch und Myrrhe. Und weil sie im Traum eine Weisung erhalten hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg zurück an ihren Ort.
Matthäus 2,1-12 (ESB)
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